Rugby


Obwohl das Rugbyspiel in Deutschland eher unbekannt ist, ist Rugby Union Football einen der populärsten Sportarten der Welt. Das Spiel wurde in 1823 zum Erstenmal in der englischen Privatschule in Rugby gespielt. In 1871 wurde Rugby Union Football dann offiziell gegründet.

Nachfolgend nun einen Versuch unsererseits, die Rugby Regeln so zu erklären, dass auch Nichtwissende neugierig werden.

  • Rugby wird auf einem Feld gespielt, das die ungefähre Größe eines Fußballfeldes hat (70m breit x 100m lang), jedoch ganz anders markiert ist.Spielfeldaufbau
  • Das Ziel des Spiels ist es durch Punkte zu gewinnen.
    Punkte
    VERSUCH 5 Punkte
    ERHÖHUNG 2 Punkte
    STRAFTRITT 3 Punkte
    FELDTOR 3 Punkte

    Diese Punkte können auf vier verschiedene Weisen erzielt werden:

    1. Hauptziel ist es immer einen Versuch zu machen, weil hierdurch die meisten Punkte ereicht werden. Beim Versuch muß der Spieler den Ball hinter die Torlinie tragen und möglichst nahe am Torpfosten auf dem Boden platzieren.
    2. Nach einem gelungenen Versuch, kann die Mannschaft ihre Punktezahl erhöhen, indem Sie den Ball über den Querbalken zwischen die Torpfosten kickt. Anstoßpunkt ist irgendwo vor dem Tor, entlang eine senkrecht zum Versuchspunkt imaginär laufenden Linie [Siehe Fig. 2].
    3. Die dritte Möglichkeit zu punkten, ist durch einen, vom Schiedsrichter angeordneten Strafstoß, wenn dieser zwischen die oberen Torpfosten gekickt werden kann. Anstoßpunkt ist die Stelle, an dem das Foul verübt wurde.
    4. Zum Schluß gibt es noch die Möglichkeit den Ball, während des Spiels, durch die oberen Torpfosten zu kicken – das sogenannte Feldtor.

        • Wie beim Fußball, werden für Fouls Freistöße gegeben, die von jener Stelle wo der Regelverstoß stattfand, wenn möglich durchs Tor gekickt werden müssen. Wahlweise (z.B. bei zu großer Entfernung) kann der Ball ins Aus gekickt werden (Platzgewinn). In diesem Fall wirft nicht, wie üblich, der Gegner ein, sondern die freistoßausführende Mannschaft. Auch als Freistoß geltend, ist ein leichtes Ankicken des Balles um damit dann weiter Richtung Tor zu laufen.
        • Die Gesamtspieldauer beträgt 80 Minuten – zwei Hälften à 40 Minuten. Die Uhr wird nur angehalten, wenn ein Spieler, wegen einer Verletzung, nicht weiterspielen kann.
        • Die Uhr wird nie länger als eine Minute angehalten. Wenn der Verletzte sich bis dahin nicht erholt hat, muß er zur Weiterbehandlung vom Platz.
        • Bei blutige Wunden, muß der Spieler sofort vom Platz um die Wunde zu verarzten. Ein Ersatzspieler darf sofort, aber höchstens für 10 Minuten, an seiner statt spielen. Wenn nach dieser Zeit die Blutung noch immer nicht gestillt ist, muß ausgewechselt werden.
        • Zu jeder Zeit, dürfen nur 15 Spieler pro Mannschaft auf dem Feld sein.
        • Der Ball kann auf drei Weisen Richtung Tor befördert werden:
          1. In dem man mit dem Ball in der Hand läuft;
          2. Bei Angriffsgefahr, durch Wurf rückwärts an einem weiteren mitlaufenden Spieler (DER BALL DARF NIE VORWÄRTS GEWORFEN WERDEN);
          3. Oder durch einen Vorwärtsschuß (oft ins Aus zwecks Platzgewinn).
      • Der Ball ist oval, was das Werfen, Fangen und damit Laufen leichter macht, dafür aber das Kicken um so schwieriger. Die Form bedeutet auch, daß der Ball beim Aufprall in eine unvorhersehbare Richtung hüpft. Dies kann manchmal von Vorteil sein, ist jedoch meist eher ein Nachteil.
      • Das Spiel beginnt mit einem Anstoß von der Mittellinie. Der Ball muß über die 10m Linie fliegen bevor er den Boden bzw. einen Spieler berühren darf.
      • Es gibt zwei Spielregeln, die man unbedingt kennen muß um das Spiel einigermaßen zu verstehen:
        1. Das Gedränge. Der Schiedsrichter entscheidet zu einem Gedränge, wenn der Ball nach vorne geworfen wurde, oder wenn ein Spieler irrtumlich im Abseits steht. Das Gedränge besteht aus acht Spieler pro Team, die sich in drei Reihen eng zusammenfügen (3-2-3) und mit voller Kraft gegeneinander schieben um in Besitz des Balles zu kommen. Wenn beide Mannschaften ‘zusammengefügt’ sind, wird der Ball durch die Mitte der beiden vordersten Reihen eingerollt. Die drei erste Reihe Spieler müssen nun versuchen den Ball, nur mit den Füßen zu hakeln (d.h. in ihren Besitz zu bringen), und dann rückwärts, zu den Mitspielern, zu befördern. Aufheben darf man den Ball erst, wenn er das Gedränge verlassen hat.
        2. Die Gasse (Seiteneinwurf). Ein Gasseneinwurf findet statt, wenn der Ball oder sein Träger sich auf oder über der Seitenauslinie befindet. Wie beim Fußball, muß der Ball jetzt durch die Gegenpartei eingeworfen werden, damit weiter gespielt werden kann. Mindestens zwei Spieler (meistens jedoch mehrere) beider Mannschaften stellen sich rechtwinklich so zur Seitenlinie auf, daß zwischen ihnen eine Gasse entsteht. Der Ball muß jetzt dieser Gasse entlang eingeworfen werden. Beide Mannschaften versuchen nun, den eingeworfenen Ball, durch Springen oder Anheben eines Mitspielers zu ergattern [Siehe Fig. 3].

  • Der Spieler, der gerade mit dem Ball in Richtung Tor rennt, kann jederzeit vom Gegner von Vorne angegriffen werden (siehe Bild unten). Um anzugreifen, umschlingt man den Körper (ein Angriff am Hals oder Kopf ist regelwidrig und wird bestraft) des Ballträgers mit den Armen, um ihn so am Weiterlaufen zu hindern oder ihn auf dem Boden zu werfen. Der Ball muß nämlich losgelassen werden, sobald ein Knie den Boden berührt. Beim Fallen, versucht nun wiederum der Ballträger sich dann so zu drehen, daß er in Richtung eigener Mannschaft blickt oder zumindest den Ball in Richtung eigener Mannschaft schieben kann d.h. rückwärts. Da nur von vorne angegriffen werden darf, wäre der Gegner daher im Abseits wenn er versucht von hinten an den Ball ranzukommen. Solange der Gegner jedoch noch auf den Beinen steht, kann er versuchen, über den Gegner lehnend, diesem den Ball von vorne wegzuschnappen.

 

    • Offizielle Stollen
Studs
  1. Studs of players’ boots must conform to British Standard BS6366 1983 or an equivalent standard.
  2. Studs of players’ boots must be circular and securely fastened to the sole of the boot.
  3. Studs of players’ boots must have the following dimensions:
    Not longer than 18 mm, measured from the sole; a minimum diameter of 10 mm at the top of the stud; a minimum diameter of 13 mm at the base of the stud (excluding the washer); and a minimum diameter of 20 mm at the base where the stud integrates with the washer.
  4. Moulded rubber multi-studded soles are accepted provided they have no sharp edges or ridges.

 

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